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Margen im Buchgeschäft – Das besondere Spiel der Educationel-Händler
Mrz 10

Auch die Berufsteilnehmer der angestellten Berufe erreicht diese Misere, daher nenne ich sie beim Namen, weil es sie alle erreicht: Die Alterserscheinungen.

Warum sind diese denn in den Medien so wenig publik, damit man sich darauf vorbereiten kann? Wer hält sie uns vor? Wer macht sie nicht öffentlich?

Wissenschaftlich gefestigter Punkt 1: Mit 40 Jahren nimmt die Sehkraft ab und die erste Lesebrille steht an. Sie bekommen Probleme, die Zusatzstoffe auf Lebensmittelprodukten zu lesen, die auf der Verpackung ganz hinten im Kleinen genannt werden: Was ist da nochmal drin …? Stimmt nicht? Ich will es nicht glauben!  Doch! Es stimmt leider! Ein Bekannter – von Beruf Augenoptiker – bestätigt mir dies.

Wissenschaftlich gefestigter Punkt 2: Mit 40 Jahren tauchen die ersten grauen Haare auf – sofern sie nicht schon  aufgrund grauenvoller Erlebnisse früher in den 30er Jahren erschienen sind. Und die Nasenhaare spriesen. Und ebenso die Ohrenhaare. Alles lästige Erscheinungen, denen man sich beim einen – wenn man es sich traut – mit einer Färbecreme entgegenwirkt und bei letzterem mit entsprechenden Scheren und Zupfinstrumenten Abhilfe schaffen muss.

Wissenschaftlich gefestigter Punkt 3: Mit 40 Jahren nimmt die Muskelmasse des Körpers ab. Und die Fettmasse nimmt zu. Kein Wunder, dass der Bizeps an meinen Armen kontinuierlich schwindet. Und statt dessen die Masse des Bierbauchs zunimmt. Wundern Sie sich ab den 40ern also nicht mehr, wenn Sie – das gilt jetzt für die Männer – Probleme bekommen, weil sie keinen Blick mehr auf “Ihr gutes Stück” haben.

Die psychischen Vorkommnisse wie die Midlife Crisis bei Männer und die Wechseljahre bei Frauen benenne ich hier erst gar nicht, weil sie doch gegen diese augenfälligen körperlichen Symptome erst einmal in den Hintergrund treten. Die Psyche ist nicht so das Problem …

Warum bereitet uns aber niemand auf die ganzen körperlichen Um- und Verwandlungen im Alter vor? Wer verschweigt das und nennt es nicht in den Medien? Warum gibt es keine HilfDirSelbst-Rubriken zum Alter über 40 in den einschlägigen Tageszeitungen mit täglich wechselnden Hinweisen und Tipps? Das könnte dann analog zu den bundesweit verbreiteten Single-Partys “30+” lauten: “40+ – hier wird Ihnen dennoch geholfen!”

Ja, und wie geht es weiter? Es ist bekannt – wissenschaftlich gefestigter Punkt 4 –, dass bei den Männern in den 60er Jahren die Möglichkeit, dass sich ein Krebs in Ihrer Prostata – die Problemzone des Mannes – ausbreitet, zunimmt. Was kommt aber sonst noch auf uns zu?

Mit 80 Jahren sollte dann langsam klar sein – wissenschaftlich gefestigter Punkt 5 –, ob in diesem hohen Alter eine langsam aufziehende Demenz und eine Alzheimererkrankung sich den Weg bahnt, wenn Sie sich morgens beim Anblick Ihrer Ehefrau plötzlich fragen, wie “denn diese Dame eigentlich heißt?”. Dann wird es kritisch. Sind Sie aber noch geistig rüstig und fit im Kopf, dann stellen Sie sich sicher schon die nächste Frage: Was kommt noch auf mich zu, wenn ich die 90 Jahre erleben sollte?

Da wünschen wir uns doch von den Medien mehr Aufklärung, damit wir diese Jahre alle besser und aufgeklärter überstehen. Schon allein ein einzelnes graues Nasenhaar treibt einen mit 40 Jahren in den Wahnsinn, wenn man nicht weiß, wie man mit ihm umgehen oder es entfernen soll. So soll es mit  85 Jahren nicht weitergehen, oder? Klärt uns über unsere Schwachstellen auf! Auch die Frauen!

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